Rennradrevier

Die Insel der hundert Vulkane

Auf Lanzarote erstreckt sich ein Netz aus sehr gut ausgebauten Straßen über die gesamte Insel, mit wenig Verkehr und rücksichtsvollen Autofahrern ein ideales Rennradrevier. Auf diesen Straßen fahren Sie durch eine einzigartige Natur- und Kulturlandschaft: majestätische Vulkanpanoramen, die je nach Sonnenstand und Lage in warmen Ocker- und Gelbtönen oder auch in tiefem Purpur erstrahlen, endlos erscheinende Asphaltbänder, rauhe Küsten und gelbe Sandstrände, Serpentinenstraßen durch tiefe Täler, tiefschwarze Lavameeren, weiße Flecken der lanzarotenischen Dörfer.

Die meisten Höhenmeter sammeln Sie im Norden der Insel. Teguise, Los Valles, Mirador de Haria, Mirador del Rio und Tabayesco sind die magischen Namen die knackige Anstiege, faszinierende Serpentinen und berauschende Abfahrten versprechen.

Aber auch der Rouleur kommt hier auf seine Kosten. Den Atlantik so gut wie immer im Blick, führt die LZ1 durch die authentisch gebliebenen Fischerdörfchen Arrieta und Punta Mujeres, mit schönen Gelegenheiten zu einer kurzen Rast bei frisch gepresstem Orangensaft oder einem Café Solo.

Auf dem Weg durch das mit Flechten überzogene Lavafeld des Malpais de la Corona, dem schlechten Land des Monte Corona, passieren Sie die Abzweigungen zur Cueva de los Verdes und zur Jameo del Agua. Beides Teile des aussergewöhnlich großen vulkanischen Tunnel- und Röhrensystems Lanzarotes. In der Cueva de los Verdes können Sie auf einem begehbar gemachten, komplett naturbelassenen aber perfekt ausgeleuchteten Kilometer, die bizarren Skulpturen und Reliefs der vor langer Zeit erstarrten unterirdischen Lavaströme bestaunen. Die nach Manriques Entwürfen einmalig und fantastisch ausgebaute und gestaltete Vulkanhöhle Jameo del Agua lädt Sie zu einer kontemplativen Rast bei entspannenden Spärenklängen ein.

In der Weinanbauregion La Geria (Unesco Weltkulturerbe) können Sie die kunstvoll angelegten Weingärten und die restaurierten historischen Weingüter, die Bodegas, bewundern. Sie fahren durch schmucke, authentisch gebliebene und liebevoll gepflegte Dörfer und entdecken versteckte “Hexenhäuschen”, prachtvolle Landhäuser und einsam gelegene Fincas, meist geschmackvoll hergerichtet und als Casas Rurales oder Rural Hotels für Urlauber zu mieten.

In den idyllischen Dörfern der Insel laden Cafés und Tapasbars zur Rast. An den Küsten locken Grillrestaurants mit frischem Fisch und erstklassigem Fleisch. In den alten traditionsreichen Bodagas auf der Weinstraße La Geria können Sie die Produkte der Insel kosten, die köstlichen Weine, den delikaten Käse und das, zu traditionellen Tapas verarbeitete, schmackhafte Gemüse und die frischen Früchte. In Weinmuseen und bei interessanten Führungen können Sie die fantastische Arbeit der lanzarotenischen Winzer und Bauern kennen lernen.

Dem vulkanischen Ursprung der Insel sind Sie im Timanfaya Nationalpark im Gebiet der Feuerberge, der Montañas del Fuego, am nächsten. Hier umfängt Sie eine außergewöhnliche, eine fast schon unwirkliche Stille. Ein beeindruckendes Erlebnis – allein mit sich, seinen Sinnen, seinem (schmerzenden ;)) Körper – inmitten dieser majästetischen und bizarren Vulkanlandschaft, dem prachtvollen und intensiven Spiel der Farben, dieser unglaublichen Weite …


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